Sa

14

Mai

2011

Freu mich, auf meiner JIMDO Page bloggen zu können. :-)

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Herzlich Willkommen im Refugium der Sophia Säghebrecht

DER    HEILIGE     GRAL
DER HEILIGE GRAL

Göttin der mystischen und spirituellen Weisheit

 

Von allen Göttinnen der Weisheit ist Sophias Name der bekannteste.

In der zeitgenössischen Psychologie der Frau und in Spiritualitätszirkeln ist Sophia zu einem Archetypus weiblicher Weisheit geworden. In der spirituellen New-Age-Bewegung gilt sie als Inbegriff einer göttlichen Weiblichkeit. "Hagia Sophia", die wundervolle Kuppelbasilika in Istanbul, hat ihren Namen bekannt gemacht. Sie ist ein Teil des jüdisch-chritlichen Erbes der westlichen Welt und eine vergessene Göttinnengestalt in einer monotheistischen, patriarchalen Religionstradition, die ein göttliches weibliches Prinzip leugnet.

Sophia ist das griechische Wort für Weisheit; im Alten Testament verbirgt sich ihre Identität als Göttin hinter Verweisen auf den abstrakten Begriff "Weisheit". Im Neuen Testament wird sie überhaupt nicht erwähnt, dabei war Sophia im 1. Jahrhundert eine wichtige Heiligengestalt im Glauben der gnostischen Christen, die von orthodoxen christlichen Bischöfen als Ketzer angeprangert und im 4. Jahrhundert erfolgreich drangsaliert wurden. Informationen über die Sophia der Gnostiker tauchten Mitte des 20. Jh. wieder auf, als Abschriften ihrer Evangelien (genauso alt oder älter als die Evangelien des Neuen Testaments) in der ägyptischen Wüste Nag Hammadi entdeckt wurden.

Auch wenn es aus psychologischer Sicht hauptsächlich um Sophia als Archetypus der Weisheit geht, sollten Frauen wissen, dass der Kult einer weiblichen Göttlichkeit und dann sogar das reine Wissen darüber verschwanden, weil das Patriarchat darauf aufbaut, die spirituelle Macht von Frauen zu negieren und eine weibliche Göttlichkeit zu verleugnen. Zwischen der historischen (und aktuellen Anm. v. mir) Unterdrückung der Frau und der Unterdrückung der Göttin besteht ein Zusammenhang, ebenso wie zwischen der dominierenden Position des Mannes und dem (männlichen) Monotheismus. 

 

Carl Gustav Jung (Schweizer Psychiater und Psychologe) schrieb: 

"Archetypen sind eben wie Flussbetten, die das Wasser verlassen hat, die es aber nach unbestimmt langer Zeit wieder auffinden kann. Ein Archetypus ist etwas wie ein alter Stromlauf, in welchem die Wasser des Lebens lange flossen und sich tief eingegraben haben. Und je länger sie diese Richtung behielten, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie früher oder später wieder dorthin zurückkehren. "

 

Die Quelle der meisten Texte auf dieser und den nächsten Seiten zum Thema der Großen Göttin und anderen Göttinnen sind aus dem Buch: "Feuerfrau und Löwenmutter" von Jean Shinoda Bolen

 

Archetyp lt. Wikipedia:

Als Archetypus oder Archetyp (griechisch: Urbild, Mehrzahl: Archetypen) bezeichnet die Analytische Psychologie die im kollektiven Unbewussten angesiedelten Urbilder menschlicher Vorstellungsmuster. Arechtypen sind psychische Strukturdominanten, die als unbewusste Wirkfaktoren das Bewusstsein beeinflussen, dieses präfigurieren und strukturieren. Viele der Archetypen beruhen auf Urerfahrungen der Menschheit, wie Geburt, Kindheit, Pubertät, ein Kind bekommen, Elternschaft, alt werden, Tod. Das tiefenpsychologische Konzept geht zurück auf den Schweizer Psychiater und Psychologen Carl Gustav Jung, der die Analytische Psychologie entwickelte. 

Ein Archetyp als solcher ist unanschaulich, eben unbewusst, ist in seiner Wirkung aber in symbolischen Bildern erfahrbar, wie beispielsweise in Träumen, Visionen, Psychosen, künstlerischen Erzeugnissen, Märchen und Mythen. C.G. Jung leitete das Vorkommen von Archetypen aus Astrologie, vergleichender Religionswissenschaft, Träumen, Märchen, Sagen und Mythen ab.